Bericht-Archiv

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1. Herren verlieren unnötig in Hamm

SSV Hamm vs. VfL Bochum 68:57 (27:30)

„Da war mehr drin“, waren sich alle einig. Beim aufstiegsambitionierten SSV Hamm war für den VfL lange Zeit eine Überraschung in Reichweite, am Ende ließ man den möglichen Sieg jedoch an der Freiwurflinie liegen.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gastgeber. Angeführt vom Topscorer der Liga, Marek Bienkowski, über den jeder Angriff zu laufen schien, führte Hamm früh mit 14:7. Doch Bochum wehrte sich dagegen, früh ins Hintertreffen zu geraten und fand dank guter Defense und drei „Dreiern“ zum Viertelende wieder den Anschluss (18:17). Im zweiten Viertel übernahm der VfL dann sogar die Führung. Man traf zwar nicht hochprozentig, ließ aber dank starker Verteidigung und guter Reboundarbeit bis zur Pause nur noch 9 Punkte zu, sodass die Teams beim Stand von 27:30 aus Sicht des Favoriten in die Halbzeit gingen.
Im dritten Viertel gestaltete sich die Partie weiterhin ausgeglichen. Der VfL verteidigte stark, lediglich gegen Bienkowski fand man oft kein Mittel. Er sollte am Ende 38 von 68 Punkten seiner Mannschaft erzielt haben. Beim Stand von 35:38 (27. Minute) wendete sich dann das Blatt zu Gunsten der Hammer, die mit einem Zwischenspurt auf 48:41 davonzogen.
Zu diesem Zeitpunkt stand dann leider nicht mehr das Spielgeschehen, sondern vielmehr die Schiedsrichter im Mittelpunkt, die – und da waren sich am Ende Spieler und Trainer beider Teams einig – Fehl am Platz waren. Bis dato hatte es nicht nachvollziehbare Foulpfiffe gegen den VfL gehagelt, insbesondere Bienkowski schien unter Personenschutz zu stehen. Nach lautstarken Protesten von Stefan Studeny, die am Ende 2 technische Fouls zur Folge hatten, dann ein umgekehrtes Bild. Bochum bekam plötzlich einen Pfiff nach dem anderen hinterher geschmissen, oft wusste der „Gefoulte“ selbst nicht, wie ihm geschah.
Das Spiel endete schließlich mit 68:57 für Hamm. Die Ursache für die Bochumer Niederlage war schnell gefunden, und sie hatte nichts mit den Schiedsrichtern zu tun: Bei einer unterirdischen Freiwurfausbeute von 9 von 28 kann man gegen ein starkes Team wie Hamm wohl nur schwer gewinnen.

Nach zuletzt drei unglücklichen Niederlagen möchte der VfL am Sonntag auf die Siegerstrasse zurückfinden. Um 18 Uhr empfängt man im Lohring den BSC Kamen und hofft auf lautstarke Unterstützung!

Viertelergebnisse: 18:17; 9:13; 21:11; 20:16

VfL Bochum: Nils Trautmann (3), Michael Minnerop (14), Malte Schädel (8), Roy Kather, Max Studeny, Björn Altenburg (18), Sebastian Gelse, Sebastian Meichsner (11), Moritz Dammann, Max Bergmann (3)

 

10.11.2008 – 11:08

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